Über Mich

Viel Vergnügen mit meiner Kunst

Anna Schmidt

ÜBER MICH

Willkommen in einer Welt aus Farben und Licht

Heute blicke ich auf eine mehr als 50 jährige Tätigkeit als Künstlerin zurück.
Meine Werke entstehen in der Regel aus selbstgesetzten Projekten, die durch ein mir wichtiges Thema oder eine reizvolle Technik charakterisiert sind und meist parallel über mehrere Jahre laufen. Zu den herausragendsten Projekten zählen die Fotocollagen, Psychoportraits, stilisierten Akt-Bilder, doppelseitigen Raumteiler und Textilarbeiten, wovon einige Werke – und mehr – auf dieser Website zu sehen sind. Das Projekt Irrelichter, eine absurde und zugleich farbenfrohe Karikatur altdeutscher Beleuchtungsgewohnheiten, hat eine eigene Website und kann auf www.irrelichter.eu besichtigt werden.

Auf eine Ausstellungstätigkeit verzichte ich weitgehend – trotzdem habe ich einige wenige meiner Arbeiten gelegentlich präsentiert:

  • 2020

    „Die Erben Wilhelm Morgners - Hommage an einen Westfalen, Museum W.M., Soest

    „Winter in Soest“, Fotoausstellung im Kunstsaal, Soest

  • 2019

    „Sehnsuchtsorte“ im Kunstsaal, Soest

  • 2018

    Einzelausstellung im Kunstsaal, Soest

  • 2016

    „Die Erben Wilhelm Morgners“ im Kunstmuseum Wilhelm Morgner, Soest
    Deutsch-Niederländische Ausstellung „TREFF 2“ im Kulturforum Neu-St.Thomä, Soest

  • 2015

    Galerie Künstlerhaus Bem Adam, Soest
    „Das kleine Format“ im Kunstsaal, Soest
    „Offene Ateliers“, Soest

  • 2014

    „Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“ im Kunstsaal, Soest
    Galerie Künstlerhaus Bem Adam, Soest
    „Illegaler Weihnachtsmarkt“ im Künstlerhaus Bem Adam, Soest
    „Offene Ateliers“, Soest
    „K10“ im Morgnerhaus, Soest

  • seit 2013

     Website zum Projekt "irrelichter"

  • 2013

    „Das kleine Format“ im Kunstsaal, Soest
    „Engelsgeflüster“ im Kunstsaal, Soest
    „Illegaler Weihnachtsmarkt“ im Künstlerhaus Bem Adam, Soest

  • 2012

    „Das kleine Format“ im Kunstsaal, Soest
    „Illegaler Weihnachtsmarkt“ im Künstlerhaus Bem Adam, Soest
    Präsentation von „Irrelichter“ bei Lori Waxman, USA-Kunstkritikerin,
    dOKUMENTA13

  • 2006-2011

    Jedes Jahr auf dem „Illegalen Weihnachtsmarkt“ im Künstlerhaus Bem Adam

  • 1985-87

    Atelier Carl Jaspers, Wadersloh
    Café Sauerland, Soest
    Restaurant Seehof, Möhnesee

  • 1984

    Wilhelm-Morgner-Haus, Soest

Interview

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Meine Eltern waren Kunstliebhaber u. haben mich schon als Kind immer wieder zu Ausstellungsbesuchen mitgenommen. Vater malte gelegentlich zur Entspannung, und mein Onkel, um sich abzureagieren. Mutter modellierte einige Jahre lang in Ton. Meine Eltern haben meine ausgeprägte Kreativität gefördert, ebenso wie der schulische Kunstunterricht. In den kritischen Phasen meiner Jugend- u. Ausbildungszeit fand ich immer wieder Trost u. neue Zuversicht durch künstlerische Betätigung.

2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?

Sehr inspirierend finde ich Werke anderer Künstler. Aber auch Alleinsein bringt mich auf "komische Ideen". In problematischen Lebenssituationen brauche ich die kreative künstlerische Betätigung, um mich selbst zu finden u. zu neuer Klarheit zu gelangen.

3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?

In meiner Vorstellungswelt

4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?

Als Autodidakt

5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?

Der Kommentar der Kunstkritikerin Lori Waxman 2012 auf der dOKUMENTA(13) in Kassel:

"Eine kurze Geschichte der künstlerisch gestalteten Lampen muss Isamu Noguchis mit Papier überzogenen modernistische Kugeln in Betracht ziehen, Philippe Starcks zahlreiche postmoderne, humorvolle und geistreiche Hervorbringungen und die süße Kuh aus Metall, die an der Seite meines Bettes stand, als ich ein Teenager war. Anna Schmidts „Funky Mary“ leuchtet irgendwo dazwischen. Ursprünglich war es eine Bodenlampe mit einem übertrieben sorgfältig gestalteten hölzernen Fuß und einem Schirm aus cremeweißer Seide, der mit schwarzem Samt eingefasst war. Schmidt hat nun diesen Gegenstand völlig verändert, indem sie ihn mit Organza und Maschendraht versehen hat. Der Schirm wird so zu einem todschicken Frauenrock, der durch Beine vervollständigt wird, die an ihm herunter hängen und einem Torso darüber, der in einem Bustier steckt. Andere Kreationen von Schmidt erfinden die Lampe etwas weniger unzüchtig neu, doch auch hier zeigt sich gleiches Verständnis für die vorhandenen Möglichkeiten. Magazinseiten, handgestrickte Wolle, gefärbter Stoff und zahlreiche, dekonstruierte und rekonstruierte, gefundene Schirme. Das Licht wird sowohl dann genutzt, wenn es leuchtet, wie auch dann, wenn es dies nicht tut. Sogar der metallene Rahmen, der all das unsichtbar zusammenhält, wird zu einem frappanten Element. Perfektes Leselicht versprechen diese Leuchten gewiss nicht – doch in Zeiten des e- books brauchen wir ohnehin keine Lampen mehr, um bedruckte Seiten zu erhellen."

6. In drei Sätzen: Warum machen Sie Kunst?

Künstlerisches Schaffen ist für mich eine Lebensnotwendigkeit, weil es mich am Leben hält. Ich bin fasziniert von Licht in allen Variationen u. brauche die Kunst, um dieser Faszination einen Ausdruck zu geben. Im Kunstschaffen findet meine Kreativität ihr Ventil.

7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?

Ich arbeite mit allen Techniken und jeglichem Material, dass mir geeignet erscheint, je nach Projekt.

8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?

Je nach Werk unterschiedlich.

9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?

Meine Eltern und all die vielen Künstler, deren Werke ich kennengelernt habe.

10. Wer sind Ihre Kunden?

Immer wieder stelle ich fest, dass besonders junge Leute sich in meine "irren Lichter“ verlieben (s. www.irrelichter.eu). Oft kennen sie die Leuchten der 40iger bis 70iger Jahre von ihren Großeltern und sind fasziniert von der Verfremdung, die ich ihnen angedeien lasse.

Kontakt

Anna Schmidt
Bördenstr. 17, 59494 Soest

Telefon: +49 (0)2921 / 339374

Fax: +49 (0)2921 / 339371

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!